Der „mittellange“ Film – Forum und Filme

Mittellange Filme sind ein interessantes Format, je nach Definition bewegen sich diese etwa zwischen 30 und 60 Minuten. Eine Initiative von 2018 gibt diesen auch ein Forum und möchte dieses Format fördern, das Forum für Mittellange Filme.

Persönlich mag ich das Format sehr gerne, dieses bietet in seiner Länge mehr Möglichkeiten für filmisches Erzählen als Kurzfilme und dennoch müssen sich diese nicht in Banalitäten verlieren um die volle Länge eines Langfilmes zu erreichen. Irgendwie scheint das Format auch zeitgemäß, für ein Publikum, das trotz knapper Zeit gut unterhalten werden will. Zu sehen sind mittellange Filme eher selten, u.a. beim Achtung Berlin Filmfestival, welches in diesem Jahr wegen Corona nicht im April sondern vom 16. bis 20. September stattfindet. Dieses schreibt für den mittellangen Film seit Jahren einen eigenen Preis aus. Vielleicht hat dieses Format auch Potenzial den Kinos aus der Krise zu helfen.

Auch das Forum für Mittellange Filme kürt die besten Filme und hat kürzlich die diesjährigen Gewinner des The Big Shorts Awards bekannt gegeben. Die Verleihung der Preise findet am 16. September statt und wird auch Live im Internet übertragen.

In den Seiten des Forums gibt es zudem eine ganze Reihe weiterer Informationen zu dem Format, u.a. einen historischen Rückblick mit Klassikern. Und klar, die Geschichte reicht zurück bis in und gerade in die Stummfilmzeit, als sich Formate noch nicht so klar heraus gebildet hatten und das Material zur Erstellung von Filmen noch ein kostbares Gut war.

Für alle Filmfreunde gibt es bei dem Forum auch eine Seite mit Filmen im Netz mit einer Liste kostenlos abrufbarer mittellanger Filme. Neben einem Film von Luis Bunuel aus dem Jahre 1930, in dem auch der Künstler Max Ernst mitspielt, sind die gelisteten Filme alle in den 2000er Jahren entstanden und also aktuelle Werke. Jeweils einmal pro Woche wird zudem ein neuer Film in der Facebook Seite vorgestellt: Filmliste des Forum für Mittellange Filme und die Facebook Seite.

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Filme on Demand für Cineasten

Kino on Demand ist der Name eines Streaming Services, der explizit Kinofilme zeigt. Und es gibt noch etwas besonderes an dem Service, dieser unterstützt lokale Kinos. Denn wer fünf Filme gesehen hat, bekommt einen Kinogutschein.

Und was hat Kino on Demand zu bieten? Viel, es gibt nicht nur einfach echte Kinofilme sondern diese mitunter auch in Originalfassung mit Originalton. Zu den Genres bzw. wie es hier heißt den Filmkollektionen gehören neben den Originalfassungen auch Filme der Hofer Filmtage und Deutschlandpremieren. Derzeit sind rund 300 Filme online. Wie im echten Kino gibt es auch ein Programm, welches per Newsletter zu abonnieren ist.

Preislich ist der Service nicht teuer, eher billiger als andere on Demand Services. Filme gibt es für 4,99 € für 48 Stunden oder für 3,99 € reduziert. Premieren, die zeitlich noch in realen Kinos laufen, sind für 10 € und ebenfalls für 48 Stunden abrufbar. Weitere Informationen bei Kino on Demand.

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Programm der Film und Serien Streaming Anbieter

Streampicker ist ein neues Programm Guide für Filme und Serien bei den bekannten Streaming Anbietern. Beinhaltet sind die Angebote von Amazone Prime, Apple TV+, Disney+, iTunes Store, Magenta TV, Maxdome, Netflix, Sky Ticket und TV Now, welche alle zusammen, einzeln oder in Kombination durchsucht werden können. Weitere Suchoptionen sind Film oder Serie und Genre, Preis (Abo oder Miete), Altersbeschränkung und Kategorien.

Das ist alles komfortabel, wobei die Funktion Kategorie besonders interessant ist. Denn hier gibt es die Optionen nach exklusiven Inhalten und Originals zu suchen, nach der letzten Chance bevor Inhalte heraus genommen werden sowie nach Highlights und Beliebtheit. Kenner haben sicher ein Augenmerk auf Beliebtheit, denn gemeinhin werden von den Streaming Anbietern außer im internen Bereich eher keine oder wenig Daten über die Abrufzahlen bereit gestellt.

Neben den obigen Funktionen für die Suche und im Menü gibt es noch weitere Unterteilungen in der Seite, die auch Trends auflisten sowie Neues oder Originals. Abgerundet wird das Ganze mit Streaming News: Streampicker.

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Beyond Filmfestival im Live Stream zum Klimawandel

Das in Karlsruhe beheimatete Beyond Festival (23. – 26. Juli) verbindet Wissenschaft, Kunst und Technologie. Kurz zum Hintergrund: Dieses Festival findet in den Räumen des ZKM (Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe), eine seit 1989 bestehende Einrichtung, die es sich zum Ziel gesetzt hat die klassischen Künste ins digitale Zeitalter fortzuschreiben. Das ZKM beschreibt sich selbst als einzigartig und in der Tat lässt der Standort Karlsruhe Großes vermuten. Es war die Heimat von XLINK, einem der ersten internationalen Wissenschaftsnetzwerke, später einer der ersten Internet Provider und Gründungsmitglied u.a. der DENIC, der die .de Domains verwaltenden Organisation. Anders gesagt, Karlsruhe hat als Ort für ZKM und Beyond Festival seine Bedeutung, soviel wollte ich als Internet Enthusiast hier eingehen lassen.

Zurück zum Festival: Gemäß obigen Hintergrundes widmet sich das Festival Fragen der digitalen Gegenwart und Zukunft. In diesem Jahr ist das Thema „Future Design“ und Klimawandel. In Panelen wird diskutiert wie Künstliche Intelligenz vielschichtig auf die Zukunft wirkt und jenseits typischer Kritik für die Gestaltung der Zukunft eingesetzt werden kann und zwar sozial, ökologisch, ökonomisch und künstlerisch. Es geht um das Design einer wünschenswerten Zukunft. Unter der Prämisse „Artists for the Future“ verschmelzen Symposium und Filmfestival, in dem Künstler jenseits ökonomischer Erfordernisse Unbekanntes erschliessen und darstellen. Das Beyond Filmfestival behandelt die Thematik mit einer Special Edition rund um den Klimawandel. Dieses zeigt Filme unterschiedlichster Genres sowohl in Kurz- als auch Langfilmen, in fiktionalen als auch dokumentarischen Formaten.

Die Panele zum Beyond Symposium können von 23. – 26. Juli kostenlos angesehen werden. Die rund 50 Filme des Beyond Filmfestivals können für einen einmaligen Ticketpreis von 19,90 € als Online Stream gesehen werden. Weitere Informationen gibt es in den beiden Seiten des Festivals.

Beyond Festival
Beyond Filmfestival

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VoD Markt in Deutschland

Der aktuelle Goldmedia Newsletter berichtet über einige interessante Fakten zum Streaming bzw. Video on Demand Markt in Deutschland. Dieser hat mit 2,4 Mrd Euro Ertrag nunmehr dasselbe Volumen erreicht wie der deutsche PAY TV Markt.

Interessant auch die europaweite Größe der Streaming Dienste. In den wichtigsten Märkten (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien und Spanien) nutzen mehr als ein Drittel der Einwohner Premium Streaming Dienste.

Und schliesslich gibt es wissenswertes um den Start der dritten Staffel der deutschen Netflix Produktion „Dark„. Diese hat es laut der VoD Ratings von Goldmedia mit über 10 Millionen Abrufen adhoc an die Spitze der meist gesehenen Serien über alle Plattformen hinweg gebracht: VOD Ratings (s. weiter unten in der Seite).

(Quellen: Alle Bilder sind aus dem GOLDMEDIA Newsletter Juli 2020 verlinkt.)

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Preisgekrönter Dokumentarfilm zu Bitcoin

Mit dem Dokumentarfilm „Bitcoin: The End Of Money As We Know It“ hatte Torsten Hoffmann 2015 sein erfolgreiches Regie Debut, der Film wurde auf mehreren Festivals gezeigt und prämiert. Derzeit stellt Torsten Hoffmann seinen zweiten Film „Crytopia“ vor, was vom Wirtschaftschannel Moconomy laut Netzkino zum Anlass genommen wird den seinerzeit als Online Sensation gefeierten Film über die Bitcoin Währung und die Blockchain Technologie kostenlos im Moconomy Channel bei YouTube zu zeigen und dies zum ersten Mal in einer deutschsprachigen Fassung.

https://youtu.be/AxcpjUAexF4

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Drehbücher beim Deutschen Filmpreis

Schon gewußt, alljährlich kürt die Deutsche Filmakademie neben den besten Filmen auch die besten Drehbücher. Diese werden dann in der Seite zum Deutschen Filmpreis veröffentlicht.

Aktuell wurden die Drehbücher zu den Filmen „Berlin Alexanderplatz“ und „Es gilt das gesprochene Wort“ ausgewählt und in der Seite des Deutschen Filmpreises publiziert. Auch die nominierten Drehbücher der vorigen Jahre sind abrufbar: Die nominierten Drehbücher 2020.

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Preisgekrönte Filme aus Chile kostenlos im Stream

Die chilenische Filmindustrie hat aufgrund der Corona Krise und dem damit verbundenen Ausfall von Filmfestivals die Initiative „Chilenisches Kino zu Hause“ gestartet. Jeden Donnerstag werden ein Dokumentarfilm und ein Spielfilm kostenlos über die Webseite der Initiative jeweils für eine Woche zugänglich gemacht.

Aktuell laufen die Filme „The mud Woman“ von Sergio Castro und „Hector“ von Victoria Giesen. Der sozialkritische erste Film mit dem Originaltitel „La mujer de barro“ war 2015 im Forum der Berlinale uraufgeführt. Auch „Hector“ ist ein Berlinale Film, der in der Sektion Shorts aufgeführt wurde. In diesem geht es um die Selbstfindung eines jungen Mannes.

Der Link zur Webseite mit den Filmen bei CinemaChile:

Chilean Cinema at Home

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