Grosses Geld mit kleinen Videos

Wer dieses Blog regelmässig liest, wird es erraten haben. Es geht abermals um Microvideo und bei dem beschriebenen Boom (Die Twitter App Vine zählt mittlerweile 40 Millionen Installationen, nach den erst Anfang Juli berichteten 13 Millionen Installationen.) ist der Titel sowohl ein guter Aufmacher als auch Teil eines kurzen Status Berichtes zu Microvideo Diensten. Denn wie immer, wo die Nutzer sind dahin gehen auch die Marketer und mit denen kommt das Geld. Dieses geht u.a. an die Vine Stars, die es geschafft haben zahlreiche Follower zu bekommen. Diese erhalten Sponsoring und Product Placement Angebote von 10000 US$.

Grossen Aufwand betreiben auch die Marken selbst. So bringt es Red Bull auf weit über 800000 Instagram Abonnenten und überlässt in Sachen Microvideo nichts dem Zufall. Die Produktion eines aktuellen 15 Sekünder hatte die bemerkenswerte Produktionszeit von zwei Monaten.

Und der Markt ist weiter in Bewegung, wobei mit den YouTube Gründern Chad Hurley und Steve Chen zwei Schwergewichte gestartet sind. Diese habe mit dem in April angekündigten Service MixBit einen weiteren und vielversprechenden Microvideo Service gestartet. MixBit hebt sich durch weitere Funktionen hervor, ermöglicht mehreren Video Filmern gemeinsam einen Clip zu erstellen. Wenngleich die Videos an sich nicht wirklich länger sind als die von Vine und Instagram, nämlich 16 Sekunden, so können jedoch mehrere und zwar bis zu 256 Videos zu einer Länge von insgesamt einer Stunde kombiniert werden.

Dies erinnert an neu aufkommende Formate. Denn genau derartige wie von MixBit machbare Kompilationen oder Kombinationen von Videos häufen sich derzeit auf Video Sharing Seiten. Dies wiederum mit grossen Erfolg. Die Compilation „Greatest Vines of 2013“ hat innerhalb von nur vier Tagen drei Millionen Views erreicht.

Schliesslich noch etwas neues von Instagram. Das letzte Update der App beinhaltet eine Video Upload Funktion. Damit müssen Microvideos nicht mehr nur spontan erstellt sondern können auch geplant und editiert werden.

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Google stellt Chromecast für Internet Fernsehen vor

Google hat ein neues Gerät für Video Streaming auf dem Fernsehgerät vorgestellt, der Name ist Chromecast. Das Format ist ein Stick, das in ein HDMI Slot gesteckt wird. Die Steuerung erfolgt dann über ein Android Gerät, also ein Smartphone oder Tablet Computer. Über die verbundenen Android Geräte erfolgt auch die Übertragung der Inhalte auf das Fernsehgerät.

Chromecast hat eine ähnliche Funktionsweise wie Apple TV, das Inhalte aus dem iTunes Store auf den Fernseher bringt, oder Geräte von Roku, die ebenfalls nach diesem Prinzip funktionieren und recht populär sind. Chromecast wird jedoch zu einem deutlich günstigeren Preis von nur 35,- US$ auf den Markt gebracht. Das Geräte ist vorerst über Amazon US verfügbar und soll in den nächsten Monaten auch anderen Ländern angeboten werden. Hierzu zwei Artikel, einen zum Launch von Chromecast (Chromecast: Google’s best weapon to breach the TV biz) und einen zur Zukunft des bislang nicht sehr erfolgreichen Google TV (Google TV: We’re not dead (yet)).

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Live Video als Viral Video

Die Live Video Nutzung explodiert, heisst es in einem WebWizard Artikel. So krass wurde dies noch nicht beschrieben, das Wachstum in dieser Sparte hier aber auch bereits festgestellt. Doch der Artikel geht weiter und berichtet über die steigende Nutzung von Live Video als Viral Video Format. Dabei werden in kürzester Zeit Links zu den Live Übertragungen im Web verbreitet. Klassiker von gut besuchten Live Streams sind die Ankündigungen von Produkten oder Konferenzen der IT Giganten wie Apple oder Google.

Der berichtete Trend ist sicher auch nicht nur eine kurzzeitige Erscheinung, vielmehr geht dieser einher mit den sich laufend weiter entwickelnden veränderten Nutzungsgewohnheiten der Medien Konsumenten. Diese verfügen in immer grösserer Zahl über Geräte zur Erstellung wie auch Empfang und ebenfalls als Voraussetzung über leistungsfähige Geräte und Anschlüsse. Als Beispiel der aktuellen Entwicklung werden als Plattformen für den Abruf und die Verbreitung oder auch Bereitstellung von Live Streams Facebook, Google Hangout und Twitter genannt: Explodierende Live-Streams.

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Mikro Video Services Instagram und Vine in heftiger Konkurrenz

Die Geschehnisse um die Mikro Video Services Instagram und Vine werden in der Fachliteratur zu Online Marketing und Internet Video aktuell heftig diskutiert und diese geben sich richtig die Kante. Nachdem vor nicht langer Zeit Twitter den Mikro Video Service Vine eingeführt hat und dieser in kurzer Zeit grosse Beliebtheit erlangt hat, wurde das mittlerweile zu Facebook gehörende Instagram, eigentlich eine Foto Sharing App und mittlerweile der beliebteste Foto Sharing Service, um eine Video Funktion für Mikro Video mit bis zu 15 Sekunden erweitert. Nun zeigen sich diese beiden Services äusserst aktiv, was die weitere stragegische Platzierung betrifft und auch erste Statistiken zu den Auswirkungen des Markteintrittes von Instagram in das Mikro Video Blogging Segment sind erstellt worden.

Die Ausgangssituation zeigt auf den einen Seite die auf Twitter mit etwa 13 Millionen Downloads äusserst beliebte App Vine und auf der anderen Seite Instagram mit etwa 130 Millionen installierten Mobile Apps. Diese grosse Verbreitung von Instagram kann als Vorteil betrachtet werden, wohingegen sich z.B. Google+ noch immer gegenüber Facebook schwer tut (Hierzu im übrigen war kürzlich zu lesen Google+ würde Facebook in wenigen Jahren überholt haben.). Zu den Auswirkungen des Markteintrittes von Instagram macht eine Statistik von Topsy, einem Social Analytics Service, Furore, die einen Kometen ähnlichen Aufstieg der Nutzung der Mikro Video Funktion von Instagram zeigt. Laut dieser (aber noch zu hinterfragenden) Statistik hat Vine in den Tagen des Launches der Instagram Video Funktion sage und schreibe 40% seiner Aktivität verloren. Dieser Trend setzte sich in den nächsten Tagen fort und führte zu einer verbleibenden Aktivität von nur noch gut 30% (s. Vine Withers as New Instagram Video Shares Take Lead on Twitter). In einem anderen Artikel jedoch, It’s time to stop comparing Instagram and Vine using Twitter, bezeichnet Topsy selbst die Statistik als nicht repräsentativ und anhand von Topsy Pro Daten wird dargestellt, dass sich seit dem Launch von Instagram in der Nutzung von Vine wenig bzw. gar nichts verändert hat. So bleibt also in Sachen Statistik vorerst noch weiteres abzuwarten.

Und für die weitere Verbreitung ihrer Services tun die beiden Konkurrenten einiges und oft recht ähnliches. Dabei kann offenbar was die Anzahl der strategischen Partnerschaften Instagram punkten, wobei zu betonen ist das die Partnerschaften explizit der Unterstützung der Instagram Video Funktion gelten. Auf Seiten von Instagram werden drei Partnerschaften zitiert, mit dem Publishing Service Flipboard, mit dem Sharing Service Storify und mit dem Personal Analytics Service Klout. Auch bietet Instagram Features um Videos in Blogs und Webseiten mittels Embedded Video zu integrieren. Gegenüber der zahlenmässigen Überlegenheit von Instagram ist Twitter für Vine ein echter Coup gelungen, eine Partnerschaft mit Amazon über welche Vine Videos künftig auf dem Kindle Fire Reader zu sehen sein werden.

Mikro Video ist also zu einem echten Thema nicht mehr nur für Geeks sondern für all und jeden avanciert, was auch seine Tücken hat wie Instragram aktuell bei einer breit angelegten Spam Attacke feststellen muss. Das Thema Mikro Video jedenfalls entwickelt sich vom Trend zum Mainstream und wird uns künftig an den unterschiedlichsten Stellen begegnen.

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Neues zum Mikro Video Format

Es klang kurios, Twitter hat vor nicht allzu langer Zeit den Mikro Video Service Vine vorgestellt, mit dem kurze Videos von bis zu sechs Sekunden und dann im Loop erstellt werden können. Dabei hatte sich das Thema Mikro Video bereits über andere Services als Trend dargestellt und wie im Artikel beschrieben war wohl auch davon auszugeben das Twitter das Thema und dessen Trend vor dem Launch ausgiebig recherchiert hat. Und so stellt nun auch der aktuelle Artikel Twitter macht seine Microvideo-App in wenigen Monaten zum Hit den Erfolg von Vine heraus, das auf Twitter mittlerweile beliebter ist als der grösste aller Foto Sharing Services Instagram. Instagram wiederum, das mittlerweile zu Facebook gehört, reagiert darauf und wird in Kürze seinen Foto Service um Mikro Video erweitern: Video für Instagram: Facebook beweist, dass es Risikobereitschaft nicht verlernt hat

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Mikro Video Portal für 5 Sekunden Filme

Nachdem die Mikro Video Formate schon mehrmals thematisiert wurden soll 5 Second Films nicht vorenthalten bleiben. Die Besonderheit, 5 Second Films bezeichnet sich als Film Portal und stellt sich somit neben die Mikro Video Sharing Services, die sich vor allem als Video Format für Status Updates definieren. Doch wie auch Twitter zum grad gestarteten eigenen Mikro Format anmerkt, Kreativität kann vieles bewegen. Dennoch, gegenüber den sonst damit fast langen ultrakurzen Filmen mit 30 oder 99 Sekunden sollte eine Handlung mit mehreren Szenen in nur 5 Sekunden doch eher schwierig zu realisieren sein oder anders herum gefragt, wie kurz kann eine erfassbare Szene sein und wieviele passen in 5 Sekunden? Ein Gag jedenfalls passt allemal in 5 Sekunden und somit viel Spass mit 5 Second Films.

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Video Community für Video Kommentierung

hapyak ist eine Video Community (heute Business Solution für interactive Video) mit einem interessanten neuen Format, der Option zum einfügen von Kommentaren in Videos und das nicht nur in eigene sondern auch in Videos von anderen.

Wie bei den meisten typischen Video Sharing Communities können Videos aus anderen Video Seiten geteilt bzw. hinzugefügt werden. Ziel bei hapyak ist aber nicht das Sharing allein sondern eben das anfügen von Kommentaren zu einem Video. Dies kann durch eine Person erfolgen, um z.B. ein Video mit Hintergrundwissen anzureichern, oder aber auch durch mehrere Personen, was dann zu einer weiteren Anreicherung mit Informationen oder aber auch zu Diskussionen führen kann. Interessant könnte auch die Nutzung von Diskussionen zur gemeinsamen Gestaltung von Videos sein. Für letzteres wäre es nützlich einen persönlichen nicht öffentlichen Bereich zu haben, wozu bei der in Public Beta befindlichen Seite aber keine Informationen gefunden wurden. So hat der Service sicher interessante Perspektiven und kann sich auch jetzt bereits einiger Beliebtheit erfreuen. Mehr bei hapyak.

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Geschäfte mit Web Video in Deutschland

Die Marketing Fachpublikation Werben & Verkaufen proklamiert das Durchstarten der Web Video Szene in Deutschland, und zwar in geschäftlicher Hinsicht. Hier einige Erkenntnisse aus diesem Artikel gemischt mit sonstigen und selbst gewonnenen Erkenntnissen.

Einen wirklichen Überblick gibt es kaum, es sind sicher zehntausende, die sich mehr oder weniger erfolgreich darin versuchen eine Web Video Serie auf YouTube zu platzieren. Wie die eigentliche wöchentliche Recherche zeigt sind darunter Amateure und Profis oder einfach ambitionierte Schüler, die ihren Spass oder ihr Glück suchen. Was nun wirklich zum Erfolg führt ist nicht zu sagen, die Entwicklung zeigt jedoch noch immer eher einen Trend zu den originären Web Inhalten, was nicht zuletzt durch eine kürzlich von YouTube selbst kommunizierte Meldung unterstützt wird, wonach nach vorangegangenen Initiativen zur Gewinnung hochwertiger Inhalte nur wenige professionelle Produktionen weitere Unterstützung erhalten.

Und genau so lesen sich dann die in nachstehend zitierten Artikel genannten YouTube Stars. Es sind No Names, clevere Typen oder einfach findige Online Unternehmen, denen der Zufall entgegen spielt. Letzteres gilt z.B. für den Channel von Koko von Kosmo, die damit angefangen hatte ihre bei eBay zum Verkauf stehenden Artikel in Videos vorzustellen. Einfach witzig ist offenbar das Comedy Trio Y-TITTY, die sich noch in Schulzeiten zusammen gefunden haben. Daneben steht als weiteres Beispiel Herr Tutorial, der einen Evergreen aufgreift, eben Tutorials für Software oder sonstiges, selbst beratend tätig und mit seiner Schwester Online zusätzlich im Mode Business unterwegs, einem neben Tutorials später am Markt erschienenen aber nicht weniger populären Segment.

Worauf W&V schliesslich und als Fachpublikation aufmerksam macht, sind die wachsenden geschäftlichen Aktivitäten am deutschen Markt. In den USA prosperiert die Branche bereits und es ist auch nach rund 20 Jahren Internet noch immer ein Phänomen, dass in anderen Ländern und eben wie in Deutschland diese Entwicklung mit einer zeitlichen Verzögerung auftritt. W&V jedenfalls stellt neben den bestehenden Geschäftsmöglichkeiten der YouTube Partnerschaft ein steigendes Interesse der Wirtschaft fest, was u.a. Partnerschaften oder Einnahmen durch Product Placement heissen kann. Hier der Artikel mit einigen weiteren Einblicken, Hinweisen und auch Videos der zitierten Channels: Die größten deutschen YouTube-Stars.

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