Screenlife – Storytelling Format

Screenlife beschreibt ein neues Storytelling Format, bei welchem ganze Filme durch Screen Recording realisiert werden. Dies, so der bekannte Filmemacher Timur Bekmambetov, entspricht dem heutigen Lifestyle. Timur Bekmambetov hat in diesem Format bereits mehrere Kinofilme realisiert (Profile, Unfriended und Searching). Dabei ist der Filmemacher eher ein Schwergewicht im Filmgeschäft in dem er schon mit Budget von 100 Millionen, so für Ben Hur, umgegangen ist. Inspiriert, wie es im Artikel Timur Bekmambetov is done with hollywood and only wants to make movies on computer screens, wurde er durch den Kurzfilm Noah (sehenswert). Weitere Kurzfilme, die nicht unerwähnt bleiben sollen, sind ebenfalls in dem Artikel genannt.

Weshalb ist in dem Kontext des Screenlife Storytelling Formates also die Person von Timur Bekmambetov hervorzuheben. Sicher wegen seiner Bekanntheit, dem Können einen Langfilm zu realisieren, bei dem keine Langeweile aufkommt (Für Searching war ich am letzten Aufführungstag zu später Stunde ins Kino gegangen, dieser besteht tatsächlich nur aus Screen Recordings.) und an dieser Stelle hier im FMarket.de Blog aber vor allem wegen seines Engagements. Denn Timur Bekmambetov hat zu dem Screenlife Storytelling Format ein eigenes Manifest formuliert und stellt unter Screenlife.com eine ganze Community inklusive Software zur eigenen Erstellung von Videos bereit. Die Seite beinhaltet sämtliche Informationen zu diesem Storytelling Format, zahlreiche Erläuterungen zu der Idee, die bereits erwähnte Software zur Erstellung von Screenlife Videos und eine Community mit Uploads mit der Software erstellter Videos.

Fazit: Screenlife ist sicherlich nicht das Ende des Films, wie wir ihn kennen. Aber wie sehr sich dieses als Storytelling Format an der Realität bewegt zeigen einige der Videos in der Community, die teilweise viel Ähnlichkeit mit Let’s-Play-Videos zeigen und auch der virtuelle Arbeitsplatz mit Videochat ist allgegenwärtig und sehr anschaulich im Film Profile dargestellt. Spannend in dem Kontext Kinofilm ist sicher auch die künftige Entwicklung des digitalen Kinos, welches uns ebenfalls ganz real heute schon Live Übertragungen bringt oder Austragungsort von eSports Event mit Screening auf der Leinwand ist.

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YouTube startet deutschsprachiges Video on Demand Portal

YouTube erweitert die Video Sharing Seite um immer mehr vertikale Portale, zu denen es jeweils separate Startseiten gibt. Diesmal und nachdem es bereits vor allem englischsprachige Video on Demand Portale innerhalb von YouTube gibt, ist es mit zwar YouTube Movies ein deutschsprachiges Film Portal. Dieses neue Film Portal verfügt über diverse Kategorien mit Dokumentarfilm und mehreren Spielfilm Genres. Die Filme werden offenbar über Werbung finanziert und können kostenlos angesehen werden.

Zudem hatte YouTube kürzlich erst ein weiteres Journalismus Portal gestartet, ebenfalls neben bereits bestehenden Initiativen wie das auf Bürgerjournalismus fokussierende Projekt YouTube Direct. Das neue Portal iFiles ist dem Investigative Journalism gewidmet und zeigt ausgesuchte Beiträge aus aller Welt.

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Live Video Chat für Interviews und Aufzeichnungen

Live Video entwickelt sich langsam aber sicher zu einem breiten Thema mit unterschiedlichen Anwendungen und Möglichkeiten für ebenso unterschiedliche Zwecke. Einerseits ist Live Video schon als etabliertes Medium zu sehen, das sich stetig und angefangen bei Webcam Communities und dann über Personal Broadcasting einerseits zu einem eigenen Medium, für erfolgreiche Channels zudem mit Möglichkeiten für Einnahmen, und andererseits als Plattform für Live Übertragungen z.B. auch von grösseren Events entwickelt haben.

Doch Möglichkeiten gibt es noch viel mehr, wie spreecast zeigt. Dies ist eine neue Community die Video Chat und Personal Broadcasting verknüpft, also einmal den Spass Faktor liefert und zugleich professionelle Anwendungen bereit stellt um Shows zu erstellen, diese gemeinsam zu editieren und aufzuzeichnen und über die Optionen zur Interaktion wie Text Chat es ermöglicht auf Anregungen oder Fragen der Zuschauer einzugehen, also insbesonder auch eine Plattform z.B. für Video Interviews ist.

Wie schon spreecast formuliert auch die Video Anwendung manytoo eine mögliche oder sogar bevorzugte Form der Nutzung zur Interaktion mit Stars oder eben allerlei sonstig Kreativen, wie es diese heute in grosser Zahl und unterschiedlichster Art am Internet gibt, Stars, Sternchen und mehr oder weniger individuelle Webstars. So stellt manytoo seine Video Chat Anwendung allen zur Verfügung, zugleich aber in der Homepage Video Aufzeichnungen namhafter Künstler dar und hinterfragt bei der Registrierung den Status ob Standard Nutzer oder Künstler.

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Video Chat und Interaktives Fernsehen

Facebook bekommt eine Video Telefonie Erweiterung, so wie es seit Tagen laut Gerüchten erwartet wurde, und auch Google+ Video, das sich aktuell in der Test Phase befindet, sowie Apple mit Facetime haben Video Chat Funktionen. Was das nun mit Interaktiven Fernsehen zu tun hat diskutiert nachstehender Artikel von LostRemote und nennt als Beispiele neuartige Formen von TV Interviews, Live Video Calls in TV Shows und Optionen Zuschauer über derartige Video Anwendungen in Sendungen zu Wort kommen zu lassen.

Zum Teil findet dies bereits statt, so die Verwendung von Skype für Video Konferenzen innerhalb von Sendungen und auch die neue Facebook Funktion basiert auf einer Integration von Skype. Hierzu ist nur die Installation eines Plugin erforderlich und schon steht innerhalb von Facebook einer Funktion zur Video Telefonie zur Verfügung. Mehr ist dazu erstmal nicht zu sagen, denn bei diversen Live Streaming Anwendungen auch zur Integration in Facebook, wie z.B. der von Ustream, kann der Meinung, dies ist erst der Anfang formuliert als „scratching the surface“, nur zugestimmt werden. Hier der Artikel mit Screenshots von TV Sendungen und Informationen zu der neuen Facebook Funktion.

What Facebook, Google video chat means for TV

Ergänzung: Facebook hat die neue Video Funktionen gegenüber Journalisten in der eigens zu deren Information eingerichteten Seite Facebook + Journalists auch offiziell als Option für Video Interviews vorgestellt. (Die Seite Facebook + Journalists ist ein offizielle seitens Facebook betriebene Seite zur Information von Journalisten zur Information über die Nutzung des Social Networks für journalistische Zwecke. Auch Twitter stellt im übrigen mit Twitter for Newsrooms eine derartige Seite mit Informationen zur journalistischen Nutzung des Service zur Verfügung.)

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Internet Video als Medium zur Konversation

Wie und an welcher Stelle als auch in welcher Form Video künftig bedeutsam sein wird ist noch völlig offen und bei der flexiblen technologischen Grundlage allein eine Frage der Kreativität in der Gestaltung innovativer Services. Eine neue Form, hervorgebracht durch die Eigenschaft der Interaktivität, ist Video als Mittel der Konversation, wie es auch bereits bei der bekanntesten aller Video Sharing Plattformen YouTube als Option für Video Kommentare oder Anworten bekannt ist. Kein Problem ist auch die direkte Aufnahme oder das Einstellen von Videos über mobile Geräte bei Facebook oder über Anwendungen bei Twitter wie auch die direkte Video Kommunikation bei Video Chats oder den Personal Broadcasting Services bereits üblich ist.

Konkret zum Zwecke der Konversation gestaltet ist der Service VYou, welcher den Service selbst als Conversational Video beschreibt. Die Leistung liegt dabei vor allem in der Ausgestaltung von Strukturen, die eine Unterhaltung ermöglichen und diese fördern. Die Grundlage ist die Einrichtung eines Account, über die die Teilnehmer eigene Channels betreiben. Dies gibt dem Service einen one to many Charakter ähnlich dem kürzlich vorgestellten Online Reality TV Format von GabCast.tv. Die weitere Leistung von VYou besteht in der strukturellen Anordnung der Antworten, was dann einen logischen Zusammenhang im Sinne einer Konversation ergibt. Der gesamte Ablauf einer solchen Konversation oder auch die Struktur eines Channels kann zudem in andere Social Networks integriert werden. Dieser ist dann sowohl als Inhalt oder Mittel der Kommunikation an anderer Stelle verfügbar.

Wenngleich interessant, lässt sich dieses Format offenbar nicht einfach etablieren. Ein Pionier in diesem Bereich, Seesmic.tv, hat seinen Service mittlerweile wieder eingestellt und fokussiert unter Seesmic.com nun völlig auf das Social Networking. Als weiterer Service dieser Art scheint Friction.tv derzeit noch am Mangel an Inhalten zu leiden. Im deutschen Raum war Ende letzten Jahres Talk2Enemy gestartet, dass sich bei Nutzung der YouTube Infrastruktur bislang behauptet und über Integration in bekannte Social Networks wie auch die eigene Seite eine rege Teilnahme vorweisen kann.

Wie sich dieses Format künftig entwickelt ist also vor allem vom Geschick der Anbieter abhängig sich zu vernetzen und ihre Services dort anzubieten wo Bedarf besteht oder auch andere Trends wie Citizen Journalism zu integrieren. Eine interessante Perspektive ist zudem das sich entwickelnde interaktive Fernsehen, wobei über die künftige Akzeptanz eines Formates zur Diskussion im Kontext zur Selbstverständlichkeit im Umgang mit Video als Mittel der Kommunikation derzeit nur spekuliert werden kann.

Mehr zu dem vorgestellten Service in der VYou Homepage.

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Citizen Journalism Community mit Foto und Video Verkauf

Citizenside ist eine Online Community für Bürgerjournalismus und unabhängige Reporter. Der Service hat sich das Ziel gesetzt die grösste Community für unabhängigen Journalismus zu werden und ermöglicht Amateuren wie auch Profis den Upload von Nachrichten relevanten Bildern und Videos mit Zweck diese zu verkaufen. Für letzteres verfügt die Seite über Verbindungen zu Medienagenturen in aller Welt. Die Teilnahme an dem Service ist kostenlos, im Falle des Verkaufes gehen 65 % der Einnahmen an den Urheber. Weitere Informationen in den FAQ und der Citizenside Homepage.

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